Wissenswertes

Lüften, Brandverhalten, Rauchmelder

Informationen und Tipps rund um die Themen Lüften, Verhalten im Brandfall und den korrekten Umgang mit Rauchmeldern.

Lüften Sie in der kalten Jahreszeit kurz und kräftig

Öffnen Sie das Fenster mehrmals am Tag weit für 5-10 Minuten bei offenen Innentüren. Denken Sie daran, in der Zeit die Heizung abzustellen.

 

Schließen Sie die Türen zu weniger beheizten Räumen

Dadurch wird verhindert, dass neben der Wärme auch Feuchtigkeit in den kühlen Räumen gelangt und die Luftfeuchtigkeit dort steigt. Auch selten genutzte Räume sollten nicht kälter als ca. 16 Grad sein, da sich sonst die Feuchtigkeit an den Wänden niederschlägt.

Rauchmelder nützen nur dann, wenn Sie richtig montiert und gewartet werden

Auf die Funktion und Wirksamkeit Ihrer Sicherheitseinrichtungen zum vorbeugenden Brandschutz müssen Sie sich verlassen können. Deshalb sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne zum Einsatz von geprüften Rauchmeldern, installieren diese fachgerecht und führen regelmäßige Funktionsprüfungen durch.

Was tun, wenn es brennt?

Geraten Sie nicht in Panik, sondern versuchen Sie Ruhe zu bewahren. Verlassen Sie umgehend das Gebäude mit allen Haushaltsmitgliedern. Bewegen Sie sich möglichst in Bodennähe, da der Rauch dort am wenigsten dicht ist. Warnen Sie auf der Flucht andere Hausbewohner. Schließen Sie Türen und Fenster brennender Räume, um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Rufen Sie auf jedenfall die Feuerwehr (112) an und nennen Sie Namen, Anschrift und Brandort.

Zuständigkeitsbereich Bezirksschornsteinfeger

Nur der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger führt diese Tätigkeiten in seinem Zuständigkeitsbereich aus. Zu den Hoheistaufgaben gehören z. B. die Durchführung der Feuerstättenschau, die Abnahme von Feuerungsanlagen. Diese Aufgaben sind verbindlich, verpflichtend und dokumentiert durchzuführen und deshalb auf einen festen Kehrbezirk beschränkt, um der damit erheblichen Verantwortung gerecht zu werden.

Der Bezirksschornsteinfegermeister (und seit dem 1. Januar 2013 auch jeder bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger) hat die Pflicht, für jedes Kalenderjahr ein Kehrbuch zu führen. Es dient als Beweismittel für die Ausführung der jeweils vorgeschriebenen Kehr- und Überprüfungsarbeiten.

Das Kehrbuch gibt den zuständigen Behörden Aufschluss über die fristgerechte Erfüllung der Pflichten nach § 1 Abs. 1 und 2 SchfHwG sowie über die Entwicklung der Kehrbezirke.

Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Führung des Kehrbuches trägt der Bezirksschornsteinfeger. Es muss für jede Feuerstätte/Anlage eine Arbeitsunterlage erstellt werden.

In regelmäßigen Abständen führt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger eine Feuerstättenschau gemäß des Schornsteinfegerhandwerksgesetzes (§ 13) und der Kehr- und Überprüfungsverordnung durch.

Seit dem 01.01.2013 wird die Feuerstättenschau alle 3,5 Jahre bzw. innerhalb von sieben Jahren zweimal durchgeführt. Bei der Feuerstättenschau wird die Feuerstätte sowie alle Feuerungsanlagenteile auf evtl. sichtbare Mängel überprüft. Dabei wird beurteilt, ob die Betriebs- und Brandsicherheit auch nach eventuellen baulichen Veränderungen oder Schäden, die durch natürlichen Verschleiß, Korrision und Witterungseinflüssen entstehen können, gegeben ist. Ebenso erfolgt ein Vergleich der Leistungsdaten Ihres Schornsteines mit den örtlichen Gegebenheiten.

Das Ergebnis der Feuerstättenschau wird dokumentiert und Ihnen in Form einer entsprechenden Bescheinigung ausgehändigt. Bei festgestellten Mängeln bekommen Sie konkrekte Handlungsempfehlungen zu deren Beseitigung.

Der Feuerstättenbescheid ist ein – für den Eigentümer der Feuerstätte kostenpflichtiger – Bescheid, den gemäß deutscher Gesetzgebung der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger zu bestimmten Anlässen oder in gewissen Zeitabständen ausstellt.

Feuerstättenbescheide sind auszustellen nach einer Feuerstättenschau, nach einer Änderung an der Feuerungsanlage oder möglicherweise nach bestimmten Gesetzesänderungen.

Laut § 15 des SchfHwG (Schornsteinfeger-Handwerksgesetz) haben die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger die Befugnis zur Durchführung von Überprüfungen in ihrem jeweiligen Bezirk, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass 1. die Betriebs- und Brandsicherheit einer Anlage nicht gewährleistet ist oder 2. unmittelbar von der Anlage schädliche Umwelteinwirkungen ausgehen, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind, oder nach dem Stand der Technik unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen nicht auf ein Mindestmaß beschränkt werden.

Nach der Installation Ihrer Feuerungsanlage bzw. der Änderung einer bereits bestehenden Anlage, bescheinigt Ihnen der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger die sichere Benutzbarkeit der Feuerungsanlage und des Schornsteins. Diese Bescheinigung schützt Sie auch bei einem eventuellen Garantie- bzw. Schadensfall und daraus folgenden Ansprüchen z.B. gegenüber Ihrer Versicherung.

Bei der Abnahme werden verschiedene Anforderungen an die Feuerstätte, den Aufstellraum sowie an den Kamin gestellt und geprüft.

WIR SIND FÜR SIE DA!

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